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21.06.201021 Gotteshäuser luden zur „Nacht der offenen Kirchen“ ein
Am Samstag war es wieder so weit: Die zweite „Nacht der offenen Kirchen“ lud Gläubige und Interessierte in 21 verschiedene Gotteshäuser der Dekanate Kirchberg, Hungen und Grünberg ein.Mal ging es andächtig zu, mal humoristisch oder sogar gruselig.
Die Kirchennacht im Video ...>
Ausserdem hier einige Beispiele und eine Bildergalerie zur Nacht der offenen Kirchen.
In der evangelischen Stadtkirche in Grünberg lauschten die Besucher dem kirchenmusikalischen Nachwuchs, der Stücke auf der Blockflöte und der Orgel darbot. Ein geistliches Wort und eine Lesung wurden von Dekan Norbert Heide vorgetragen. Zudem waren neben Klavier- und Orgelmusik verschiedene Chöre aus der Region zu hören. Für das leibliche Wohl wurde im Bistro „Miteinander“ im Gemeindesaal gesorgt, war doch das Motto der Veranstaltung „Musikalische und kulinarische Spezialitäten“.
In Lich hatte die Marienstiftsgemeinde zur Marienstiftsvesper eingeladen. In der Kirche zog das Motetten-Konzert der Marienstiftskantorei die etwa 70 Besucher in seinen Bann. Die hochwertige Chor- und Orgelmusik sorgte für eine unvergleichliche Stimmung. Unter anderem wurden Stücke von Robert Schumann, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy präsentiert. Geleitet wurde das musikalische Erlebnis von Kantor Christof Becker.
In der Alten-Busecker Kirche stand der Abend unter dem Motto „Rosenkirche“. In dem gut besuchten Gotteshaus, das mit etwa 1000 Rosen dekoriert war, hielt Pfarrer Thomas Leimbach eine Rosenandacht. Zudem wurde Lyrisches über die Blume vorgetragen, der Kirchenchor plus sang und die Jugendband der evangelischen Gemeinde spielte. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Brautmodenschau. Für andächtiges Zuhören sorgte die Geschichte „Das Rosenwunder der heiligen Elisabeth“.
Gregorianische Gesänge vom Gospelchor aus Rodheim erklangen passend zum Thema „Lebendiges Mittelalter in legendären Gemäuern“ in Langd. Für Lacher im Publikum sorgte der Film „Vaya con Dios“. Außerdem konnten sich die Besucher bei mittelalterlichen Speisen und Flötenspiel näher kennenlernen.
Unter dem Motto „Riesen sind nur halb so groß, sind ja große Zwerge bloß“ hatte die Kirchengemeinde in Treis eingeladen. Verschiedene Lesungen zu dem Thema sowie Gospelchor- und Percussionmusik sorgten für gute Stimmung in der voll besetzten Kirche. Pfarrer Andreas Lenz predigte zum Thema „Exodus“.
Zahlreiche Besucher zog auch die „Bewegte Kirche“ in Daubringen an. In den feierlich beleuchteten Räumlichkeiten gab es unter anderem eine Massagestation, eine Klagemauer sowie ein Kerzenkreuz. Zu jeder vollen Stunde konnten die Besucher besondere Aktionen erleben. Ein „Lichtertanz“, „Nasenflöten“ und Trommelmusik begeisterten das Publikum. Künstlerisch ging es bei der Pantomime der „Noah-Geschichte“ zu. „Ziel ist es heute, die Menschen zusammenzubringen“, so Pfarrer Traugott Stein.
Unter dem Motto „Hessengenuss-Kirche“ gab es in Lindenstruth Einiges zu erleben. Zu Gerichten wie Handkäs mit Musik, Wurstplatte und Apfelwein wurden Mundartgedichte von Emil Winter vorgetragen und ein „Hessenquiz“ gespielt. Zu später Stunde hielt Pfarrer Dieter Sandori eine Andacht zum „Hessenlied“.
Voll besetzt war auch der „Gruselgottesdienst“ in Stangenrod. Pfarrer Michael Brückmann bezog seine Predigt, untermalt von sphärischen Gitarrenklängen, auf unheimliche, mysteriöse und unerklärliche Stellen in der Bibel. Pantomimen schritten durch die Reihen der Zuschauer und sorgten auch bei der Schulklasse für Gänsehaut. Unterstützt wurde der Geistliche durch Mitglieder des Kirchenvorstands.
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