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05.02.2010Ich bin gewählt – Was nun?
Einführungskurse für Kirchenvorsteher in der AG der Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg stoßen auf große Resonanz – Weiteres Treffen am 26. Februar in Großen-Buseck --- Rund 160 Teilnehmer haben an fünf Einführungskursen für Kirchenvorsteher in der Arbeitsgemeinschaft der Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg teilgenommen. Dekan Norbert Heide konnte rund 120 Kirchenvorsteher aus dem Evangelischen Dekanat Grünberg an vier Abenden zwischen dem 25. Januar und 3. Februar begrüßen. Zuvor hatten sich schon 40 Kirchenvorsteher im Dekanat Hungen getroffen. Unter dem Titel „Ich bin gewählt, was nun?“ wurden vielfältige Aspekte der Leitungsaufgaben im Kirchenvorstand beleuchtet. „Was ist geistliche Gemeindeleitung?, Wie funktioniert ein Haushaltsplan? oder „Welche Aufgaben hat der Kirchenvorstand als Arbeitgeber?“ waren nur einige der Fragen, die im Plenum oder in Arbeitsgruppen besprochen wurden. Zugleich gaben die Treffen Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen über die Gemeindegrenzen hinaus.
Zum ersten Mal hatten die Dekanate dabei mit dem neu gegründeten regionalen Standort der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für die Region Gießen zusammengearbeitet. Die Ehrenamtsakademie hat den Auftrag, diejenigen, die Verantwortung tragen, zu fördern und das Ehrenamt in der EKHN insgesamt weiterzuentwickeln. Fortbildungsangebote sollen in Zukunft in der heimischen Region stattfinden und stärker am Bedarf vor Ort ausgerichtet werden.
Das Evangelische Dekanat Kirchberg lädt am 26. Februar um 17.00 Uhr zu einer weiteren Veranstaltung in das Evangelische Gemeindehaus in Großen-Buseck ein. Dekan Rolf Klingmann betont in seinem Einladungsschreiben an die Kirchenvorsteher den Wert des Ehrenamts für die kirchliche Arbeit: „Als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher in einem Leitungsamt leisten Sie Ihrer Gemeinde und der EKHN einen großen Dienst. Sie tun konkret etwas mit anderen für andere dort, wo Ihr Engagement gefragt und nötig ist. So zeigt sich die praktische Seite des Glaubens.“ Mit Fortbildungsangeboten wolle man diesen wichtigen Dienst unterstützen und so dazu beitragen, dass trotz mancher Belastung die Freude am Ehrenamt nicht verloren gehe, so der Dekan.




